
Aya Reinhardt (geb. Takeda)
Musikpädagogin | Mezzosopranistin
Absolventin des Studiums für Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Hauptfach Gesang
Musikalische Vita
Als Tochter einer Sopranistin wuchs Aya sehr musikalisch auf und bekam bereits mit vier Jahren ihren ersten Ballett- und Klavierunterricht. Als Kind und Jugendliche war sie lange festes Mitglied bei zahlreichen Musical- und Tanzproduktionen, mit der sie u.a. bei der Eröffnung des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) von 1995 tanzte.
Im Laufe der Jahre entdeckte sie auch ihre Begeisterung für das Singen: In ihrer Schulzeit war sie festes Mitglied in unterschiedlichen Gesangsensembles, u.a. im Gewandthaus-Chor Osaka, und nahm damals ihre ersten Gesangsstunden bei ihrer Mutter, Prof. Tatsuji Hayashi und Prof. Horst Günter.
Ab Wintersemester 2006 studierte sie Musik auf Lehramt mit dem Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie trat zu Beginn des Studiums mit dem Ostsee-Quartett im Rahmen des Partnerschaftsjubiläums von St. Petersburg und Hamburg u.a. im Rimsky-Korsakov-Konservatorium, St. Petersburg, auf, wirkte aber auch bei zahlreichen Hochschulprojekten in und außerhalb Hamburgs mit.
Außerdem war sie seit Sommer 2009 Mitglied des Winga-Quartetts, mit dem sie nicht nur im Norden Deutschlands unterwegs war, sondern auch Konzertreisen nach Italien und Schweden unternahm und u.a. in der Villa San Michele auf der Insel Capri und in der Göteborger Musikhochschule konzertierte.
2011 schloss sie ihr Hauptfach in der Klasse von Prof. Elisabeth Bengtson-Opitz erfolgreich ab und setzte ihre Gesangsausbildung bei Prof. Yvi Jänicke fort. Im Frühling 2015 schloss sie ihr Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. Im Frühjahr 2017 folgte dann ihr zweites Staatsexamen. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie als Lehrerin an einem Hamburger Gymnasium.
Zusammen mit ihrer Mutter trat sie im Gesangsduo „DuoPlusOne“ zum ersten Mal mit dem Programm „Lovestory in Kyoto“ im Sommer 2009 in Japan auf. Nach dem Tohoku-Erdbeben im März 2011 entwickelte sie die Konzertreihe des Japan-Benefizprojektes „GAMBARE NIPPON!“ und erweiterte im Duo ihr Repertoire.
2014 übersetzte sie das auf einem beliebten japanischen Kinderbuch basierte Musical „Der Kater der eine Million Mal lebte“ teilweise ins Deutsche und erzählte die Geschichte singend in einer Solorolle als Hauptfigur.
Gesangpädagogische Erfahrung
In Hamburg erteilte sie Stimmbildungsunterricht für Chöre. In dem Programm „Anti-Aging für die Stimme“ in St. Nikolai assistierte sie in den Studienjahren der Leitung dieses Projekts.
Ab Sommer 2013 bis zum September 2015 übernahm sie außerdem die Leitung des Chors Choriosum (Wedel). Aktuell leitet sie zwei Chöre an ihrem Gymnasium.